Zum Thema des Dienstleistungsforums 2018

"Smart Services entwickeln."

Smart-Service-Engineering
Smart Service Engineering

Die digitale Transformation hat mittlerweile alle Wertschöpfungsstufen im industriellen Sektor vollständig erfasst. So ist ein großer Teil der von hiesigen Unternehmen produzierten Maschinen bereits mit Sensorik sowie Software ausgestattet und kommuniziert über digitale Infrastrukturen. Die Bandbreite der Produkte reicht dabei von modernen Werkzeugmaschinen über Autos und andere mobile Maschinen aus dem landwirtschaftlichen Bereich und dem Baugewerbe bis hin zu Motoren und Turbinen.

Viele deutsche Unternehmen, gleich welcher Branche, hadern jedoch noch damit, datenbasierte Dienstleistungen für ihre Produkte anzubieten und so innovative Lösungen für ihre Kunden zu etablieren, obwohl digitale Vorreiterunternehmen wie Google, Apple oder Amazon schon zeigen, welch disruptive Kraft der Digitalisierung innewohnt. Sie diktieren die Regeln ganzer Märkte, indem sie digitale Kontrollpunkte besetzen. Die deutsche Industrie steht am Anfang einer fundamentalen Veränderung, die sowohl Wachstum, eine höhere Produktivität und Wohlstand bedeuten kann als auch den Verlust der Marktmacht jener Unternehmen, die jetzt nicht entsprechend auf die Veränderungen reagieren.

In der vom FIR jährlich durchgeführten KVD-Service-Studie zeigt sich die noch immer vorhandene Verunsicherung bezüglich der Einführung von Smart Services in deutschen Unternehmen. Kleine und mittelständische Unternehmen müssen erst durch einen positiven Business-Case von der Einführung digitaler Dienste überzeugt werden. Bei vielen Entscheidern herrscht jedoch noch große Verunsicherung.

Über Branchengrenzen hinweg stellen sich Entscheider dieselben Fragen:

  • Welche Schlüsseltechnologien sind überhaupt nötig für die Entwicklung von Smart Services?
  • Wie lassen sich Smart Services aus datenbasierten Dienstleistungen entwickeln?
  • Welche Daten werden bereits von intelligenten Produkten gesammelt und wie werden diese heute erfasst?
  • Wie können aus der Datenflut nützliche Informationen gewonnen werden, die einen echten Mehrwert bieten?
  • Welche Vorteile bieten datenbasierte Dienstleistungen und wie lassen sich diese gestalten?

Diesen und weiteren Fragen rund um das Trendthema „Smart Services“ begegneten wir gemeinsam mit Ihnen wieder in der bewährten Form des letzten Jahres:

  • Zum 21. Aachener Dienstleistungsforum, das unter dem Motto „Smart Services entwickeln.“ stand, nahmen die Teilnehmer wieder eine aktive Rolle in der Veranstaltung ein und konnten Smart Services entwickeln. In interaktiven Erlebnisforen arbeiteten die Teilnehmer aktiv an Fallbeispielen und stiegen direkt in die Smart-Service-Welt ein.
  • Dabei lag der Fokus der Erlebnisforen, die aufeinander aufbauten, jeweils auf verschiedenen Themengebieten.
  • Die Inhalte und Ergebnisse der Foren wurden durch die Teilnehmer interaktiv gestaltet und zeigten schnell auf, welche Potenziale in Smart Services stecken. Durch die praktischen Erfahrungen der Teilnehmer und den Austausch untereinander konnte das Erlebte im Anschluss in das eigene Unternehmen eingebracht werden und zeigte den Entscheidern auf innovativem Weg, welche Potenziale durch Smart Services gehoben werden können.